Momentaufnahme: das Atelier Pinsel und Stein in Coronazeiten

Nun hat uns also der Lockdown -Light doch erwischt. Viele, vor allem kulturelle, Institutionen müssen schließen. Kontakte sollen auf das nötigste begrenzt werden. Gemeinsames Ziel ist das durchbrechen der zweiten Welle von Neuinfektionen. Die erste Woche ist zum Glück schon vorbei.

Für mich stellt sich nun, wie schon im Frühjahr die Frage ob die Kurse weiter laufen können oder nicht.

Im Mai, als es die ersten Lockerungen gab und auch die Volkshochschule ihren Kursbetrieb wieder aufgenommen hat, wurde das Atelier als private Bildungseinrichtung mit Kvhs und Musikschulen gleich gesetzt und durfte mit entsprechendem Hygienekonzept wieder starten. Das gilt auch im Herbst.

Mein Hygienekonzept sieht folgendes vor:

Bei Ankunft ist Handhygiene mit dem bereitgestellten Handdesinfektionsspray oder durch Händewaschen durch zu führen.

Auf dem Flur, in der Garderobe und in den Atelierräumen ist der vorgeschriebene Mindestabstand ein zu halten.

Mund-Nasenbedeckung ist zu tragen bis man an seinem Platz platzgenommen hat.

Die Teilnehmer haben darauf zu achten, nur das eigene, ihnen zur Verfügung gestellte Arbeitsmaterial zu benutzen.

Die Kontaktdaten sind zu hinterlassen.

Ich habe jetzt schon ein paar Kurse unter diesen Bedingungen durchgeführt, und es klappt erstaunlich gut. Natürlich kommt einem die kleine Gruppengröße dabei entgegen. Aber selbst an das Tragen der Maske hat man sich schnell gewöhnt.

Meine Jugendlichen beschäftigen sich gerade mit verschiedenen Gesichtsausdrücken und da taucht dann auch gleich mal ne Maske mit auf. Ist das ein Zeichen dafür, das Gegebene auch einfach an zu nehmen?

Auch die Teilnehmerinnen der Volkshochschulgruppe „Mit Spaß und Freude die eigene Kreativität entdecken“ in Winsen, kamen mit den neuen Hygienevorschriften gut zurecht. Schaut mal, was da schönes entstanden ist.

Natürlich entscheidet jede/r selbst, ob man den Termin im Atelier als notwendigen Kontakt ansieht. Wichtig ist, dass ihr / wir alle gut durch diese herausfordernde Zeit kommen.

Bleibt also gesund und achtsam, auch euch selbst gegenüber.

Pouring Wochenende 03.04. und 04.04.2020, KVHS Maschen

Pouring (engl. to pour: gießen) ist eine neue Kreativtechnik, bei der die Bilder nicht gemalt sondern gegossen werden. Die Acrylfarben werden mit verschiedenen Hilfsmitteln aufbereitet, so dass sich optimale Fließeigenschaften entwickeln. Und dann geht es los. Achtung: das Suchtpotential ist erheblich! An diesem Wochenende werden wir 3 verschieden Techniken ausprobieren. Jedem Kursteilnehmenden stehen 9 Keilrahmen und alle benötigten Materialien zur Verfügung. Die Bilder brauchen dann ein paar Tage zum Trocknen und können am Mittwoch der darauffolgenden Woche abgeholt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Nummer: B00F332
Kursleitung: Britta Chr. Keller
Zeitraum: Fr, 03.04.2020 – Sa, 04.04.2020
Gebühr: 46,00 €

+ ca.  35,00 Euro Materialkosten, zahlbar bei der Kursleitung

Veranstaltungsort: Schulkamp 11a, 21220 Seevetal-Maschen
[Raum 1 – Werkstatt im Gebäude KVHS-Haus]
(Karte einblenden)
Unterrichtseinheiten: 12,00
Mindestteilnehmerzahl: 7